Am Samstag wurden zwei Personen bei Motorradunfällen schwer verletzt. Eine Autofahrerin kollidierte mit einem Biker in Petershagen-Hävern, eine weitere Bikerin wurde von einem Auto in Porta Westfalica erfasst.
Zwei Schwerverletzte bei Motorradunfällen im Kreis Minden-Lübbecke

Petershagen / Porta Westfalica (ost)
Im Verlauf des Samstags (25.07.2026) wurden bei zwei Motorradunfällen zwei Personen schwer verletzt. Der erste Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr in Petershagen-Hävern.
Zu dieser Zeit fuhr eine 21-jährige Autofahrerin auf dem „Häverner Ring“ in Richtung Großenheerse. In der Nähe eines Anglerteichs plante die Lemgoerin, mit ihrem VW T-Roc nach links in einen Feldweg abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer, der mit seiner Harley Davidson den „Häverner Ring“ in Richtung Hävern unterwegs war. Der 58-jährige aus Achim im Landkreis Verden wurde schwer verletzt und ins Johannes-Wesling-Klinikum in Minden gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Auch eine 22-jährige Motorradfahrerin erlitt schwere Verletzungen, als sie gegen 15.40 Uhr in Porta Westfalica den Kirchsiek in Richtung Eisbergen befuhr. Die vorfahrtberechtigte Mindenerin wurde von einer Autofahrerin erfasst, die mit ihrem Renault von der Veltheimer Straße nach links auf den Kirchsiek abbiegen wollte. Durch den Aufprall stürzte die Motorradfahrerin schwer, ihre Honda wurde mehrere Meter auf einen parallel zum Kirchsiek verlaufenden Radweg geschleudert. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Bikerin nach der Erstversorgung ins Johannes-Wesling-Klinikum. Die 36 Jahre alte Autofahrerin aus Porta blieb unverletzt. Während des Rettungseinsatzes und der nachfolgenden Unfallaufnahme war der Kirchsiek in Höhe der Unfallstelle vollständig gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle waren. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








