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Polizei geht gegen Rädelsführer des Goman-Clans nach gewaltsamer Feier vor

Zwei Monate nach der gewaltsamen Eskalation einer Goman-Clan-Feier in Leverkusen führt die Polizei Razzien gegen mutmaßliche Rädelsführer durch. Bei den Einsätzen werden mehrere Wohnungen durchsucht und verbotene Waffen sichergestellt.

Goman-Clan: Razzia nach eskalierter Familienfeier
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Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) – Nach gewaltsamen Vorfällen während einer Feier des Goman-Clans am 5. April, bei denen mehrere Polizeibeamte verletzt wurden, hat die Polizei umfangreiche Razzien gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen eingeleitet. In den Morgenstunden des 5. Juni 2026 wurden mehrere Objekte durchsucht.

Gewaltsame Eskalation bei Feierlichkeiten

Die Feier, die die Haftentlassung von Michael Goman (49, bekannt als „Don Mikel“) zelebrierte, endete in einem Chaos in einer ehemaligen Shishabar. Etwa 50 Personen hatten sich an diesem Abend versammelt. Die Polizei wurde zunächst wegen einer Ruhestörung gerufen und ermahnte die Anwesenden. Der Einsatz verlief zunächst ohne Zwischenfälle. Doch als die Beamten gegen 23 Uhr erneut erscheinen mussten, eskalierte die Situation vollkommen.

Angriffe auf Polizeibeamte und umfangreiche Festnahmen

Während die Polizisten die Kontrolle wiederherstellen wollten, wurden sie aus der Menge heraus attackiert. Dabei flogen Flaschen und andere Gegenstände. Eine 29-jährige Polizistin erlitt durch einen Flaschenwurf mehrere Zahnverletzungen, während ein Kollege sich einen Arm brach. Zudem gab es Berichte über interne Streitigkeiten innerhalb der Gruppe.

Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurde ein Großaufgebot von rund 150 Polizeikräften angefordert, einschließlich Unterstützung aus Köln. Schließlich wurden drei blutverschmierte Männer in Handschellen gelegt.

Durchsuchungen und sichergestellte Beweismittel

Ein 25-Jähriger wurde an diesem Abend festgenommen, nachdem er beschuldigt wurde, einen Polizisten mit einem Stuhl angegriffen zu haben. Auch zwei Frauen im Alter von 17 und 35 Jahren sowie ein 26-Jähriger wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Ausschreitungen führten zur Verwüstung der Shishabar. Laut Polizeisprechern endete der Einsatz erst um 6:25 Uhr am nächsten Morgen.

Die aktuellen Razzien richteten sich gegen drei Männer im Alter von 25, 26 und 35 Jahren. Die Beamten durchsuchten Wohnungen in den Stadtteilen Opladen und Küppersteg. Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Mobiltelefone sowie verbotene Waffen, darunter ein Butterfly-Messer und ein Wurfmesser, sichergestellt.


Quellen: Bild

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TS