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Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen rechtsextreme Gruppierung

In Nordrhein-Westfalen fanden Durchsuchungen bei mutmaßlichen Neonazis der Gruppe „Jung und Stark“ statt. Die Ermittlungen richten sich gegen zehn Beschuldigte, die in mehreren Städten aktiv sind und mit einer Zunahme von Gewalttaten in Verbindung stehen.

Durchsuchungen bei mutmaßlichen Neonazis in Nordrhein-Westfalen
KI generiert

Durchsuchungen in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens

In Nordrhein-Westfalen finden seit dem frühen Mittwochmorgen Durchsuchungen in Wohnungen von mutmaßlichen Rechtsextremisten statt. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Gruppe „Jung und Stark“, die in acht Städten des Bundeslandes ins Visier genommen wurde. Insgesamt sind zehn Personen betroffen, die alle die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Einer der Beschuldigten befindet sich bereits in Untersuchungshaft aufgrund eines anderen Verfahrens.

Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden

Die Durchsuchungen werden von verschiedenen Polizeibehörden sowie dem Bundesamt für Verfassungsschutz durchgeführt. Die Sicherheitskräfte haben festgestellt, dass in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern neue rechtsextreme Jugendgruppen entstehen, die vor allem über soziale Netzwerke und Chats aktiv sind.

Zunahme von Gewalttaten durch Neonazis

Der Hintergrund dieser Maßnahmen ist die steigende Anzahl von Gewalttaten, die von teils sehr jungen Neonazis verübt werden. In der letzten Zeit sorgten insbesondere Angriffe auf Veranstaltungen wie den Christopher Street Day (CSD) für Aufsehen. Das Bundeskriminalamt berichtete Mitte 2025 von einem Anstieg neuer rechter Jugendgruppen, die durch Straftaten, Störaktionen und öffentliche Aufmärsche auffallen. Um die Hintergründe dieser Entwicklungen besser zu verstehen, könnte es hilfreich sein, die Familiengeschichte zu entschlüsseln, da Zugang zu NSDAP-Daten neue Einblicke ermöglicht.

Größte Gruppierung im Fokus

Die Gruppe „Jung und Stark“ wird von den Sicherheitsbehörden als die größte ihrer Art eingeschätzt und hat einen mittleren dreistelligen Anhängerkreis. Auch andere rechtsextreme Gruppen wie „Deutsche Jugend Voran“, „Der Störtrupp“ und „Letzte Verteidigungswelle“ stehen unter Beobachtung der Ermittler. Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ müssen sich derzeit in Hamburg wegen mehrerer Gewalttaten vor Gericht verantworten.


Quellen: t-online, Focus, Handelsblatt, Der Spiegel

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Bildquelle: KI generiert

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Ronny Winkler