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A60, AD Nahetal: Verkehrsunfall aufgrund Sekundenschlaf

Eine PKW-Fahrerin wurde auf der BAB 60 verletzt, als ein anderer Fahrer auf ihr stehendes Fahrzeug auffuhr.

Foto: Depositphotos

A60, AD Nahetal (ost)

Am Freitag, dem 24.04.2026, um 15:12 Uhr, ereignete sich auf der BAB 60 ein Verkehrsunfall aufgrund eines Sekundenschlafs. Eine 36-jährige Autofahrerin fuhr auf der BAB 60 in Richtung Autobahndreieck Nahetal. Im Bereich des genannten Dreiecks musste sie aufgrund des stockenden Verkehrs anhalten. Ein 32-jähriger Autofahrer aus Rheinland-Pfalz fuhr auf das stehende Fahrzeug auf.

Während der Unfallaufnahme gab der Autofahrer an, dass er während der Fahrt für einige Sekunden eingeschlafen sei. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Der 32-Jährige wird nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantwortlich gemacht werden müssen. Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst vor Ort.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, dass Müdigkeit am Steuer ein erhebliches Unfallrisiko darstellt. Müdigkeit beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit ähnlich wie Alkohol negativ. Schon kurze Sekundenschlafphasen können dazu führen, dass Fahrzeuge unkontrolliert von der Fahrbahn abkommen oder Kollisionen auf der Straße auftreten. Dies kann schnell schwerwiegende Folgen für alle Beteiligten haben. Weitere allgemeine Hinweise für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr finden Sie hier:

https://www.polizei.rlp.de/die-polizei/praevention/verkehrspraevention/sichere-teilnahme-am-strassenverkehr

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% ausmacht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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