Am Dienstagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A61 mit drei beteiligten Fahrzeugen. Die Fahrbahn war zeitweise gesperrt, wurde aber um 08:20 Uhr wieder freigegeben.
A61 / Dorsheim: Nachtragsmeldung Auffahrunfall sorgt für Verkehrsbehinderung

A61 / Dorsheim (ost)
Am Dienstagmorgen gegen 06:45 Uhr ereignete sich auf der A61 zwischen den Anschlussstellen Dorsheim und Bingen in Richtung Ludwigshafen ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen in der Nähe der Nahebrücke.
Ein unbekannter Sattelschlepper wechselte laut Zeugenaussagen vom rechten auf den linken Fahrstreifen.
Dabei bemerkte der LKW-Fahrer nicht, dass zur gleichen Zeit eine 30-jährige Autofahrerin auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war.
Aufgrund des unerwarteten Spurwechsels des Sattelschleppers musste die Autofahrerin eine Notbremsung durchführen, um eine Kollision zwischen dem Sattelschlepper und dem Auto zu vermeiden.
Ein nachfolgender 31-jähriger Sprinter-Fahrer konnte jedoch nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem bremsenden Auto.
Die 30-jährige Autofahrerin wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und musste zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Der 31-jährige Sprinter-Fahrer sowie zwei weitere Insassen blieben bei dem Unfall unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen entfernt werden.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde der linke Fahrstreifen gesperrt, was zu einem Rückstau von 7 km führte. Die Fahrbahn wurde um 08:20 Uhr vollständig freigegeben.
Der Sattelschlepper war nicht mehr am Unfallort anzutreffen und ist auf der Flucht. Die Zeugen konnten nur angeben, dass es sich um einen schwarzen Sattelanhänger mit belgischem Kennzeichen handelte.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Sattelkraftfahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon sind 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen wurden 1554 Unfälle (1.11%) registriert. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








