Auf der A61 kam es zu zwei Verkehrsunfällen. Verkehrsteilnehmer wendeten gefährlich auf der Autobahn, was zu weiteren Unfällen hätte führen können.
A61 Westhofen: Gefährliche Wendemanöver nach Verkehrsunfall

A61 Westhofen (ost)
Am Freitagnachmittag ereigneten sich gegen 14:20 Uhr auf der A61 in Höhe Westhofen zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle zwischen vier Fahrzeugen.
Aufgrund von stockendem Verkehr in Richtung Ludwigshafen musste ein 28-jähriger Opel-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen bremsen. Die 26-jährige Opel-Fahrerin dahinter konnte nicht rechtzeitig bremsen und prallte frontal auf das Heck des 28-jährigen. Durch den Aufprall wurde die zweijährige Tochter der Opel-Fahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Hinter der 26-jährigen konnte ein 28-jähriger Peugeot-Fahrer rechtzeitig bremsen, um eine Kollision mit dem Opel zu verhindern. Dennoch erlitt auch der Peugeot-Fahrer einen Sachschaden, da ein 21-jähriger Mercedes-Fahrer zu spät bremste. Auch hier wurde das Heck des Mercedes frontal getroffen. Der Mercedes war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 13.000 Euro an allen beteiligten Fahrzeugen.
Zusätzlich waren 18 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Verbandsgemeinde Wonnegau im Einsatz.
Während der Bergung der Fahrzeuge durch ein privates Abschleppunternehmen musste die Fahrbahn für 30 Minuten voll gesperrt werden.
In dieser Zeit entschieden sich einige Verkehrsteilnehmer gefährlicherweise, auf der Autobahn zu wenden und entgegen der Fahrtrichtung an der Ausfahrt Gundersheim abzufahren. Dass es dabei zu keinem weiteren Unfall mit schwerwiegenden Folgen kam, war wohl reiner Zufall.
Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet um sachdienliche Hinweise zu den Fahrzeugen unter den angegebenen Kontaktdaten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. 897 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,64% ausmacht. Die restlichen 85,62% der Unfälle waren Sachschadensunfälle. Innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








