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A61 / Worms: Rücksichtslose Fahrweise unter Alkoholeinfluss

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten einen grauen Audi A4 mit gefährlicher Fahrweise. Fahrer zeigte Mittelfinger, hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut.

Foto: Depositphotos

A61 / Worms (ost)

Am heutigen Mittag um 13:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer auf der A61 in Richtung Koblenz einen grauen Audi A4, dessen Fahrer durch eine extrem rücksichtslose und gefährliche Fahrweise auffiel. Es wird berichtet, dass der Fahrer mehrmals rechts überholt hat, einschließlich über den Standstreifen, zu nah an vorausfahrende Fahrzeuge heranfuhr, oft die Lichthupe betätigte und andere Verkehrsteilnehmer ausbremste.

Zusätzlich soll der 38-jährige Fahrer während eines Überholmanövers einem anderen Verkehrsteilnehmer den Stinkefinger gezeigt haben.

Polizeibeamte der Autobahnpolizeistation Gau-Bickelheim konnten das Fahrzeug schließlich in der Nähe von Dorsheim lokalisieren und einer Verkehrskontrolle unterziehen.

Während der Kontrolle bemerkten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast zwei Promille.

Der Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht und durfte nicht weiterfahren. Gegen den 38-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer und Nötigung eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zur Fahrweise des grauen Audi A4 haben oder selbst durch sein Verhalten bedrängt, genötigt oder gefährdet wurden, sich bei der Autobahnpolizeistation Gau-Bickelheim zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Insgesamt gab es 3798 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen, also 0,64%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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