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Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer in Kaiserslautern festgestellt

In Kaiserslautern wurden mehrere alkoholisierte Fahrer kontrolliert. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden von Polizeibeamten im Stadtgebiet von Kaiserslautern mehrere alkoholisierte Fahrer entdeckt. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein paar Minuten nach Mitternacht, um 00:03 Uhr, wurde ein 29-jähriger Autofahrer am Messeplatz von Einsatzkräften kontrolliert. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde für das weitere Verfahren eingezogen. Außerdem nahmen die Beamten vorsorglich den Fahrzeugschlüssel an sich.

Um 02:15 Uhr wurde in der Humboldtstraße ein 22-jähriger Fahrer während einer Verkehrskontrolle überprüft. Auch bei ihm wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,60 Promille. Der Mann wurde zur Durchführung eines gerichtsverwertbaren Atemalkoholtests zur Dienststelle gebracht. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Nur kurze Zeit später, um 02:50 Uhr, fiel in der Schäferstraße ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer durch unsicheres Fahren auf. Obwohl die Polizei ihn anhielt, setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort. Nach einer kurzen Verfolgung mit dem Streifenwagen stellte er den E-Scooter ab und flüchtete zu Fuß. Die Beamten konnten ihn jedoch kurz darauf einholen und festhalten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,23 Promille. Außerdem reagierte ein Drogentest positiv auf THC. Dem 18-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Um 03:23 Uhr kontrollierten Polizeibeamte schließlich einen 25-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Mainzer Straße. Auch bei ihm wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,60 Promille. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Polizei betont erneut, dass Alkohol und Drogen im Straßenverkehr ein erhebliches Unfallrisiko darstellen und bereits geringe Mengen die Fahrtüchtigkeit deutlich beeinträchtigen können.|PvD

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% der Gesamtzahl aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85,62% der Gesamtzahl, was 120.009 Unfällen entspricht. In Bezug auf die Lage der Unfälle waren 6,7% innerorts, 4,73% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,11% auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten betrug 134, die Anzahl der Schwerverletzten 2.545 und die Anzahl der Leichtverletzten 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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