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Angriff auf Polizisten im Hauptbahnhof Mainz

Ein 39-jähriger Pole griff Polizeibeamte an, als seine Identität festgestellt werden sollte. Er wurde gefesselt und hatte bereits mehrere Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am 12. Juli 2026 wurde gegen 6:50 Uhr eine Patrouille der Bundespolizei von Reisenden im Hauptbahnhof Mainz auf eine Person aufmerksam gemacht, die Hilfe brauchte. Die Beamten begaben sich zu dem Mann, einem 39-jährigen Polen, der behauptete, keine Unterstützung zu benötigen.

Weil der Mann keine Ausweispapiere vorzeigen konnte, wurde er gebeten, die Beamten zur Dienststelle zu begleiten, um seine Identität festzustellen. Daraufhin reagierte er aggressiv und griff die Polizisten mit seinem Gehstock an. Der 39-Jährige wurde daraufhin festgenommen.

Bei der Identitätsfeststellung auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass drei Fahndungsaufrufe gegen den Mann vorlagen. Von der Staatsanwaltschaft Bremen wegen Raubdiebstahls, vom Amtsgericht Mannheim wegen Körperverletzung und von der Staatsanwaltschaft Essen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Es wurde auch festgestellt, dass dem Mann bereits im Jahr 2021 die Freizügigkeit entzogen worden war und er sich daher illegal im Bundesgebiet aufhielt.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,24 Promille.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anlaufbescheinigung für die zuständige Ausländerbehörde entlassen. Außerdem erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.

Gegen den 39-jährigen Polen wurden auch Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz der EU eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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