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Anstieg der Straftaten in Schweicher Polizeiautobahnstation 2025

Die Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik sind 2025 stark angestiegen, mit einem neuen 10-Jahreshöchststand von 346 Delikten. Die Aufklärungsquote stieg um 2% auf 63,3%.

Foto: unsplash

Schweich (ost)

Kriminalitätsanalyse 2025

Polizeiautobahnstation Schweich

Die Anzahl der Straftaten, die von der Polizei in der Kriminalstatistik erfasst wurden, ist deutlich gestiegen, wie die Auswertung der bei der PAST Schweich im Jahr 2025 abgeschlossenen Straftaten zeigt. Im Vergleich zum Vorjahr, als ein Rückgang von 80 Straftaten verzeichnet wurde, gab es nun einen Anstieg um 93 Fälle, was zu einem neuen 10-Jahreshöchststand von 346 bearbeiteten Straftaten führte. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg von 36,8%, was aufgrund der geringen Fallzahlen als hoch anzusehen ist. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 2% von 61,3 % auf solide 63,3 Prozent. Wie in den Vorjahren wurde „Nötigung im Straßenverkehr“ mit 114 Fällen am häufigsten angezeigt, was einem Anstieg von 34 Anzeigen im Vergleich zu 2024 entspricht. In 75,4 % der Fälle konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden, was bedeutet, dass über 3/4 der Strafanzeigen in diesem Bereich aufgeklärt wurden.

Die Anzahl der Tankbetrügereien stieg von 48 Fällen im Jahr 2024 auf 60 Fälle im Jahr 2025. Die Aufklärungsquote konnte knapp von 54,2 % auf nunmehr 56,7 % gesteigert werden.

Der rückläufige Trend bei Diebstählen an/aus Kfz setzte sich im Jahr 2025 fort. Von den 21 Delikten (im Vorjahr 24 Delikte) handelte es sich in 19 Fällen um Dieseldiebstähle aus LKW. Damit liegt die Zahl wieder auf dem Niveau von 2024, wobei die Anzahl der Dieseldiebstähle unverändert blieb.

Die Anzahl der Rauschgiftdelikte fiel von 12 auf 9 Fälle, was wahrscheinlich auch mit der Einführung des Konsum-Cannabis-Gesetzes zusammenhängt.

Nach einem starken Rückgang von 37 (2023) auf 11 Fälle im Jahr 2024 stieg die Anzahl der Beleidigungsanzeigen wieder auf 33 Fälle an, von denen jedoch auch 78,8% aufgeklärt werden konnten. Damit nähert sich die Situation wieder dem Stand der letzten Jahre an.

Die Anzahl der Urkundenfälschungen stieg deutlich an, nachdem sie im Jahr 2024 gesunken war, und zwar um 15 Delikte auf 39 Fälle im Jahr 2025. Mit diesem Anstieg um 62,5 % stieg auch die Aufklärungsquote von 70,8 % auf 82,1 %. Darunter fällt unter anderem die unzulässige Verwendung von amtlichen Kennzeichen an „fremden“ Fahrzeugen, aber auch immer mehr Dokumentenfälschungen werden dank besserer Technik und Ausbildung erkannt.

Neben den genannten Delikten aus der polizeilichen Kriminalstatistik wurden im Jahr 2025 auch folgende Verkehrsstraftaten (ohne Verkehrsunfälle) registriert, die nicht in der PKS-Statistik enthalten sind:

Es gab zusätzlich 45 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle oder 85.62%. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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