Die Binger Polizei unterzog am 24.08.2026 zwei E-Scooter-Fahrer einer Verkehrskontrolle. Beide Fahrer zeigten Anzeichen von Betäubungsmittelkonsum und wurden zur Blutprobe angehalten.
Auffällige E-Scooter-Fahrer in Bingen am Rhein

Bingen am Rhein (ost)
Am Montag, dem 24.08.2026, hat die Polizei in Bingen zwei E-Scooter-Fahrer kontrolliert, was Konsequenzen für beide hatte.
Zuerst wurde ein 35-jähriger Mann gegen 15:00 Uhr auf seinem Elektrokleinstfahrzeug am Fruchtmarkt kontrolliert. Während der Kontrolle zeigte er körperliche Anzeichen, die den Verdacht auf Drogenkonsum begründeten. Der Mann war bereits wegen ähnlicher Vorfälle bekannt. Um Beweise zu sammeln, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Um 17:40 Uhr kontrollierten die Beamten einen weiteren E-Scooter auf einem Wirtschaftsweg entlang der L400 bei Bingen-Sponsheim. Der Roller hatte kein Versicherungskennzeichen. Der 44-jährige Fahrer konnte keine Versicherungsnachweis vorlegen. Auch bei ihm wurden Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Ein Drogentest war positiv für Amphetamine. Auch diesem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.
Beide Fahrer werden sich nun, insbesondere wenn der Drogenkonsum durch die Blutuntersuchung bestätigt wird, für ihr Verhalten verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 18308 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 wurden 19296 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 17709 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, wobei 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








