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Bad Dürkheim: Flucht vor Polizei ohne Fahrerlaubnis

Ein 43-jähriger Fahrzeugführer flüchtete vor der Polizei, beschleunigte auf 150 km/h und bedrohte die Beamten, bevor er überwältigt wurde.

Foto: Depositphotos

Bad Dürkheim (ost)

Am Montag, dem 14.09.2026, um etwa 13:35 Uhr entdeckten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim einen Autofahrer auf der Landstraße 517 in der Nähe des Wurstmarktes, von dem bekannt war, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Als er die Polizeistreife sah, fuhr der 43-jährige in Richtung Leistadt, was zur Verfolgung führte. Er reagierte nicht auf die Anhaltesignale, sondern beschleunigte zeitweise auf etwa 150 km/h, um der Kontrolle zu entkommen. Dabei brachte er mehrere Verkehrsteilnehmer in Gefahr und beschädigte eine Leitplanke.

Schließlich bog der Fahrer auf ein Grundstück in einem Wochenendgebiet ab und verbarrikadierte sich im Haus. Er weigerte sich, herauszukommen, bedrohte stattdessen die Beamten mit dem Tod und beleidigte sie. Die Polizeikräfte konnten den Mann schließlich bei passender Gelegenheit und unter Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (“Taser”) überwältigen und festnehmen.

Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem erhielt er ein Aufenthaltsverbot für die gesamte Dauer des Wurstmarktes. Schließlich wurden mehrere Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Bedrohung und Beleidigung gegen ihn eingeleitet.

Zeugen und Personen, die durch sein Fahrverhalten gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter 06322 9630 oder per E-Mail (pibadduerkheim@polizei.rlp.de) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen (0,64%) verhältnismäßig gering. Die meisten Unfälle (85,62%) waren Übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage gab es 9.397 Unfälle innerorts (6,7%), 6.632 außerorts (4,73%) und 1.554 auf Autobahnen (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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