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Bad Dürkheim: Vorfahrtsverstoß führt zu Verfolgungsfahrt

Ein 28-jähriger Autofahrer missachtete die Vorfahrt einer Polizeistreife und verursachte einen Verkehrsunfall, bei dem ein Schaden von etwa 20.000 Euro entstand.

Foto: Depositphotos

Bad Dürkheim (ost)

Am gestrigen Dienstag, gegen 18:55 Uhr, versuchte ein 28-jähriger Autofahrer einer Verkehrskontrolle zu entkommen, nachdem er zuvor die Vorfahrt einer Polizeistreife missachtet hatte.

Die Besatzung des Streifenwagens plante, den Fahrer eines VW Polo zu überprüfen, nachdem es zu dem Vorfahrtsverstoß in der Mannheimer Straße gekommen war und nur durch eine Vollbremsung des Streifenwagens eine Kollision der beiden Fahrzeuge verhindert werden konnte.

Obwohl gegebene Anhaltesignale ignoriert wurden, beschleunigte der Fahrer seine Fahrt über die Gutleutstraße, Trift, Wellsring, Wirtschaftswege im Bereich In den Almen bis ins Gewerbegebiet Bruch. In der Bruchstraße verlor der 28-jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte frontal gegen eine Gebäudewand, wodurch ein Schaden von etwa 20.000 Euro entstand. Danach setzte er seine Flucht zu Fuß fort, wurde jedoch von der Polizeistreife eingeholt und festgenommen. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand.

Es stellte sich heraus, dass der 28-jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem wurden bei der Durchsuchung des Pkw Betäubungsmittel in Form von Amphetamin gefunden und es bestand der Verdacht einer Beeinflussung des Fahrers durch Betäubungsmittel, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Zeugen, die Informationen zu der Verfolgungsfahrt geben können oder durch das Fahrverhalten des VW Polo gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter 06322 9630 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Im Jahr 2023 gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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