Ein 59-Jähriger hatte sich am 8. November 2026 auf dem Weg zur Arbeit verirrt, ein Atemtest ergab 1,75 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Bad Kreuznach: Polizei beendet Alkoholfahrt in Rüdesheim

Bad Kreuznach (ost)
Am Sonntag, dem 8. November 2026, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Bad Kreuznach gegen 02:48 Uhr einen Pkw, der in der Nahestraße in Rüdesheim kurz anhielt. Danach kontrollierten die Beamten das Fahrzeug auf einem benachbarten Supermarktparkplatz.
Bei dem 59-jährigen Fahrer aus dem Bad Kreuznacher Umland waren deutliche Anzeichen für Alkoholkonsum zu erkennen. Den Beamten gegenüber gab er sofort zu, zu viel getrunken zu haben. Er erklärte, auf dem Weg zur Arbeit gewesen zu sein, sich jedoch wegen des Alkohols verfahren zu haben und deshalb wieder nach Hause fahren zu wollen. Bei einem freiwilligen Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,75 Promille festgestellt. Für die Beamten stand damit die weitere Fahrt fest: Zur Blutentnahme fuhr man ins Krankenhaus, wobei der Mann als Mitfahrer dabei war.
Die Beamten stellten seinen Führerschein sowie den Fahrzeugschlüssel sicher und verhinderten die Weiterfahrt. Anschließend machte er sich gemeinsam mit seiner Schwester auf den Heimweg. Die Suche nach dem richtigen Weg musste er in dieser Nacht damit nicht mehr selbst übernehmen.
Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde gegen den 59-Jährigen ein Strafverfahren eröffnet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der erfassten Drogendelikte von 19.832 im Jahr 2022 auf 19.296 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 2,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 18.308 auf 17.709 zurück, die der Tatverdächtigen von 15.296 auf 15.189. Darunter waren 2023 insgesamt 12.968 Männer und 2.221 Frauen; 2022 waren es 13.125 Männer und 2.171 Frauen gewesen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 3.396 auf 3.798. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland und damit rund 3,8-mal so viele wie Rheinland-Pfalz.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
In Rheinland-Pfalz wurden 2023 insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden (9,72 %), 5.625 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (4,01 %), 897 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,64 %) und 120.009 übrige Sachschadensunfälle (85,62 %). Nach Ortslage wurden 9.397 Unfälle innerorts (6,7 %), 6.632 außerorts ohne Autobahnen (4,73 %) und 1.554 auf Autobahnen (1,11 %) erfasst. Bei den Unfällen kamen 134 Menschen ums Leben; 2.545 wurden schwer und 14.904 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








