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Bad Kreuznach: Polizei stoppt 21-Jährigen durch quietschende Reifen

Ein 21-jähriger Fahrer wurde von der Polizei gestoppt, nachdem er mit quietschenden Reifen und überhöhter Geschwindigkeit in Bad Kreuznach unterwegs war.

Foto: unsplash

Bad Kreuznach (ost)

Am 21.08.2026 bemerkte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach gegen 14:30 Uhr einen weißen BMW der 3er-Reihe in der Wilhelmstraße in Bad Kreuznach. Der Fahrer, 21 Jahre alt, beschleunigte sein Fahrzeug mehrmals mit quietschenden Reifen und lautem Motorgeräusch. Außerdem machte er auf der stark frequentierten Wilhelmstraße eine verbotene Wendung.

Als die Polizeibeamten auf den BMW aufmerksam wurden, fuhr dieser mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Römerkastell. Im dortigen Kreisverkehr wurde das Fahrzeug schließlich gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein anderer Verkehrsteilnehmer reagierte spontan auf das auffällige Fahrverhalten und hielt neben den Beamten an, um die Kontrolle zu begrüßen.

Glücklicherweise kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu keiner konkreten Gefährdung anderer Personen.

Der 21-jährige Fahrer war jedoch nicht erfreut über die Kontrolle. Trotz Belehrung zeigte er keine Einsicht in sein Fahrverhalten und behauptete, dass er “normal” gefahren sei und keinen Fehler gemacht habe. Neben den eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wird die Polizei den Vorfall auch der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde melden. Diese wird eigenständig prüfen, ob Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bestehen, basierend auf dem gezeigten Verhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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