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Bad Kreuznach: Polizeibericht Kreuznacher Jahrmarkt 2026

Der Kreuznacher Jahrmarkt 2026 verlief ruhiger als im Vorjahr. Sicherheitsmaßnahmen zeigten Wirkung, es gab weniger Strafanzeigen und Kontrollen.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach, Pfingstwiese (ost)

Von polizeilicher Perspektive aus betrachtet, war der Kreuznacher Jahrmarkt 2026 im Vergleich zum Vorjahr deutlich ruhiger. Trotz oft trübem und regnerischem Wetter war lediglich der Samstagabend etwas arbeitsintensiver. Die Sicherheitsmaßnahmen, die mit der Stadtverwaltung Bad Kreuznach als Organisator und der Kreisverwaltung Bad Kreuznach als Genehmigungsbehörde abgestimmt waren, haben sich erneut bewährt und sorgten insgesamt für eine sichere und störungsfreie Veranstaltung. Durch eine konstante Präsenz von Einsatzkräften konnten einige typische Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen frühzeitig verhindert oder gestoppt werden. Insgesamt wurden über die Jahrmarktstage 15 Strafanzeigen erstellt (im Vorjahr waren es 23). Neben 8 Fällen von Körperverletzung, die oft auch gegenseitig und nach übermäßigem Alkoholkonsum spät in der Nacht begangen wurden, gab es noch folgende Anzeigen: – zwei Taschendiebstähle – ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz – eine Bedrohungsanzeige – eine sexuelle Belästigung – eine Beleidigung von Polizeibeamten und – Widerstand gegen Polizeibeamte. Besonders erwähnenswert war ein Vorfall, der sich am frühen Sonntagmorgen während der Abreise von Besuchern in der Nähe des Veranstaltungsgeländes ereignete (wie bereits am 23.08.2026 berichtet). Eine Streife wurde im Bereich “Brückes” auf eine körperliche Auseinandersetzung aufmerksam. Während die beiden Beteiligten getrennt wurden, trat ein 24-jähriger Beteiligter in Richtung seines Kontrahenten und traf dabei den Unterarm eines Polizeibeamten. Der Beamte erlitt durch den Tritt einen Unterarmbruch und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Gegen den 24-jährigen Täter wurden mehrere Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Insgesamt wurden auf dem Kreuznacher Jahrmarkt 97 Personen kontrolliert, 6 Platzverweise ausgesprochen und 4 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden alkoholische Getränke und 10 sogenannte “Vapes” fest- und sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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