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Bad Kreuznach: Polizeieinsatz bei Brückenhäusern

Ein größerer Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst fand am Mittwochnachmittag in Bad Kreuznach statt, nachdem eine Flüssigkeit auf AfD-Informationsstand verschüttet wurde.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Am Mittwochnachmittag ereignete sich gegen 16:10 Uhr in der Gegend der Mannheimer Straße/Brückenhäuser in Bad Kreuznach ein größerer Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Nach aktuellen Ermittlungen wurde aus einem benachbarten Gebäude eine Flüssigkeit in Richtung eines Informationsstandes der AfD dort verschüttet. Mehrere Personen kamen mit Spritzern der Flüssigkeit in Kontakt und erlitten leichte Hautreizungen. Ursprünglich wurde von insgesamt zehn verletzten Personen ausgegangen. Nach Abschluss der Erfassung und Dokumentation beläuft sich die Zahl auf neun Verletzte. Zwei von ihnen wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnten dieses mittlerweile wieder verlassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kann die verwendete Flüssigkeit bei Hautkontakt Reizungen verursachen. Aufgrund der geringen Menge sind nach aktuellem Wissensstand keine schweren Verletzungen zu erwarten. Ein Verdächtiger konnte im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen identifiziert werden. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen des Vorfalls, sind im Gange.

Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle gemeldet, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 80, davon waren 71 männlich und 9 weiblich. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 68, davon waren 54 männlich und 14 weiblich. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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