Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bad Kreuznach: Polizeieinsatz nach Betreten eines fremden Hauses

Ein betrunkener Mann versucht in Bad Kreuznach in ein Wohnhaus einzudringen. Der Hausbewohner verhindert den Eindringling gewaltsam und ruft die Polizei.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Am Freitagabend ereignete sich gegen 21:00 Uhr in einem Wohnviertel in Bad Kreuznach ein versuchtes Eindringen in ein Wohngebäude. Gemäß den aktuellen Ermittlungen betrat ein 54-jähriger Mann aus Bad Kreuznach das Wohnhaus einer Familie durch eine offenbar nicht vollständig verschlossene Haustür. Die 29-jährige Bewohnerin bemerkte den Unbekannten sofort, forderte ihn lautstark auf, das Gebäude zu verlassen, und alarmierte ihren 31-jährigen Ehemann, der sich im Obergeschoss befand. Der Ehemann begab sich sofort zur Haustür und hinderte den Mann durch den Einsatz von körperlicher Gewalt am weiteren Eindringen. Der 54-Jährige fiel daraufhin vor dem Anwesen zu Boden und blieb dort liegen, bis die alarmierten Polizeikräfte eintrafen. Die Polizeibeamten fanden den verletzten Mann vor dem Wohnhaus. Er befand sich eindeutig unter Alkoholeinfluss und musste zunächst medizinisch in einem Krankenhaus behandelt werden. Da der Mann auch nach der medizinischen Versorgung nicht beruhigt werden konnte und weiterhin aggressives Verhalten zeigte, wurde er festgenommen, um weitere Störungen zu verhindern.

Es besteht nach bisherigem Kenntnisstand keine persönliche Beziehung zwischen den Hausbewohnern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie zu dem Verdacht des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls oder Hausfriedensbruchs dauern an. Die Rechtmäßigkeit des Handelns der Hausbewohner wird ebenfalls im Rahmen der Ermittlungen überprüft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, wobei 54 Männer und 14 Frauen beteiligt waren. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24