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Bad Kreuznach: Verdacht des Betäubungsmitteleinflusses bei Alleinunfall an B41-Anschlussstelle Roxheim

Ein 36-jähriger Opel-Fahrer verursachte einen Unfall an der B41-Anschlussstelle Roxheim. Es entstand leichter Sachschaden, der Fahrer stand unter dem Verdacht des Betäubungsmitteleinflusses.

Foto: Depositphotos

B41 – Anschlussstelle Roxheim (ost)

Heute Morgen gegen 09:25 Uhr wurde die Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Roxheim der B41 gerufen. Nachdem es bereits am Morgen zu mehreren Verkehrsunfällen auf der B41 gekommen war, handelte es sich hier um einen weiteren Vorfall im Bereich der Bundesstraße.

Ein 36-jähriger Opel-Fahrer plante, von der L236 an der Anschlussstelle Roxheim auf die B41 in Richtung BAB 61 aufzufahren. In der Rechtskurve geriet der Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und blieb mit seinem Fahrzeug im angrenzenden Graben stecken. Bei dem Unfall entstand leichter Schaden an einer dort befindlichen Schutzplanke. Das Fahrzeug wurde im Unterbodenbereich beschädigt. Der Schaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung des Fahrers durch Betäubungsmittel. Deshalb wurde neben der Unfallaufnahme ein Strafverfahren gegen den 36-Jährigen eingeleitet.

Nach der Bergung des Fahrzeugs wurde der Fahrer zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sowie zur möglichen Beeinflussung durch Betäubungsmittel dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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