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Bad Kreuznach: Verkehrssünder im Polizeigewahrsam

Ein 59-jähriger Mann endet nach mehreren Polizeieinsätzen auf der Fahrbahn im Polizeigewahrsam, nachdem er mehrfach betrunken und uneinsichtig war.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Ein 59-jähriger Herr verursachte gestern Abend mehrere Polizeieinsätze und demonstrierte dabei eindrucksvoll, dass eine Straße kein angemessener Ort für ein Nickerchen ist.

Verschiedene besorgte Bürger meldeten der Polizei im Laufe des Abends einen Mann, der wiederholt auf den Straßen unterwegs war und dabei ein eher ungewöhnliches Verständnis der Verkehrsregeln zeigte. Die eingesetzten Polizisten trafen den Herrn auf der Wilhelmstraße in der Nähe des Bourger Platzes an. Die Person war deutlich alkoholisiert. Ihm wurde erklärt, dass die Fahrbahn grundsätzlich für Fahrzeuge reserviert ist und nicht als Spazier-, Aufenthalts- oder Liegefläche genutzt werden sollte. Zu Beginn zeigte sich der Herr einsichtig, wodurch die Streife ihre Fahrt fortsetzen konnte. Allerdings hielt diese Einsicht nicht so lange an, wie erhofft. Nach weiteren Meldungen über einen stark alkoholisierten Mann, der erneut durch sein Verhalten auffiel, rückte die Polizei erneut aus. Es stellte sich heraus, dass der 59-Jährige bereits seit dem Nachmittag mehrfach auffällig geworden war. Neben lauten Diskussionen mit Passanten legte er sich wiederholt auf die Fahrbahn. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten bremsen und ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Nachdem der Herr mehrfach vergeblich auf die Gefahren seines Verhaltens hingewiesen wurde, wurde er zur Vermeidung weiterer Gefahren an einen deutlich sichereren Ort gebracht: das Polizeigewahrsam. Dort kann er bis zum nächsten Morgen seinen Rausch ausschlafen – abseits vom Straßenverkehr, besorgten Passanten und unfreiwilligen Bremsmanövern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 5.625 Fälle, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 897 Fälle aus, also 0,64% aller Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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