Eine betrunkene Autofahrerin verliert ihren Reifen nach einer Kollision und fährt auf der Felge weiter. Die Polizei konnte sie schließlich stellen und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,7 Promille.
Bad Sobernheim: Autofahrerin verliert Reifen nach Kollision mit Bordstein
Verbandsgemeinde Nahe-Glan (ost)
Ein Auto vor ihr fährt in starken Schlangenlinien und ist bereits mehrmals in den Grünstreifen und auf die linke Fahrbahnseite geraten. Außerdem hat das Auto einen Bordstein getroffen, wodurch der Reifen stark beschädigt wurde. Das Auto hat nun an einem Waldweg angehalten. Beim Gespräch mit der Fahrerin hat die Anruferin Alkoholgeruch festgestellt.
Dies wurde am frühen Mittwochnachmittag von einer Verkehrsteilnehmerin über Notruf an die Führungszentrale der Polizei in Mainz gemeldet. Aufgrund mangelnder Ortskenntnis der Anruferin und schlechtem Netzempfang ihres Mobiltelefons war zunächst der genaue Standort unklar. Schließlich konnte die Funkstreife der Polizei Kirn zur Kreisstraße 20 zwischen Bad Sobernheim und Entenpfuhl geschickt werden.
Doch noch bevor die Polizei an der beschriebenen Stelle ankam, setzte die Autofahrerin ihre Fahrt in Richtung des ehemaligen Flugplatzgeländes Pferdsfeld fort. Dabei verlor sie ihren rechten Vorderreifen und fuhr auf der Felge weiter.
Eine weitere Streifenbesatzung der Polizei Kirn konnte anhand der Kratzspuren auf der Fahrbahn die Verfolgung aufnehmen und schließlich sowohl das beschädigte Auto als auch die vermeintliche Fahrerin in einer geöffneten Garage finden. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,7 Promille, woraufhin die 33-Jährige behauptete, erst nach ihrer Ankunft in der Garage Alkohol getrunken zu haben.
Nach der Blutentnahme wurde der Führerschein der Fahrerin beschlagnahmt. Sie wird sich wegen Trunkenheit am Steuer und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls angestiegen ist. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen. Trotz des Rückgangs in Rheinland-Pfalz bleibt die Situation besorgniserregend und erfordert weiterhin Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4,01% der Gesamtzahl aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
Ortslage – innerorts | 9.397 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
Getötete | 134 |
Schwerverletzte | 2.545 |
Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)