Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Betrugsmasche in St. Martin/Edenkoben

Die Polizei warnt vor Betrug: Senioren wurden um Bankkarten und PIN-Nummern betrogen. Täter geben sich als Bankmitarbeiter aus.

PI EDK
Foto: Presseportal.de

St. Martin/Edenkoben (ost)

Gestern Mittag (27. April 2026) ereigneten sich in St. Martin und Edenkoben zwei Fälle von Betrug zum Nachteil von älteren Menschen. Unbekannte Personen gaben sich am Telefon als Mitarbeiter von Banken aus und erlangten durch List Bankkarten und dazugehörige PIN-Nummern.

In einem Fall wurden die Betrüger zuerst an eine 79-jährige Frau herangetreten und behaupteten, ihre EC-Karte sei defekt und müsse abgeholt werden, um repariert zu werden. Kurz darauf erschien ein Abholer an der Adresse der älteren Dame. Er überredete die Frau, ihm sowohl die Karte als auch die Geheimzahl zu übergeben. Mit derselben Masche gelang es den Tätern kurz darauf, auch einen 85-jährigen Mann zu täuschen. In beiden Fällen hoben die Unbekannten sofort Geldbeträge im vierstelligen Bereich von den Konten der Opfer ab. Die Polizei sucht nach zwei männlichen Verdächtigen im Alter von ca. 30 – 40 Jahren, 170 – 180 cm groß, schlank, wobei einer blond und der andere dunkelhaarig war. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im fraglichen Zeitraum beobachtet? Hinweise werden unter der Telefonnummer 06323 9550 oder per E-Mail entgegengenommen.

Hinweis der Polizei: Banken fordern niemals die Herausgabe von Debit- oder Kreditkarten an der Haustür und fragen unter keinen Umständen nach der PIN-Nummer am Telefon oder persönlich. Übergeben Sie niemals Wertgegenstände an Unbekannte!

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wobei 1927 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24