Eine Polizeikontrolle in Bingen stoppte einen Fahrer mit positivem Drogentest für Kokain. Ermittlungsverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss wurde eingeleitet.
Bingen am Rhein: Fahren unter Kokaineinfluss

Bingen am Rhein (ost)
Am Montag, dem 11.05.2026, um etwa 23:30 Uhr, hat eine Streife der Polizei Bingen den Fahrer eines Campervans in der Gaustraße kontrolliert, der 49 Jahre alt ist.
Während der Verkehrskontrolle zeigten sich körperliche Anzeichen beim Mann, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf Kokain.
Die Weiterfahrt wurde dem 49-jährigen Fahrer daraufhin untersagt und eine Blutentnahme angeordnet. Später gab der Fahrer zu, dass er vor längerer Zeit Kokain konsumiert hatte und regelmäßig verschiedene Medikamente einnahm, die ebenfalls die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 19296, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








