Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bingen am Rhein: Zwei E-Scooter-Fahrer ohne Versicherungsschutz und unter Drogeneinfluss

Am Donnerstag führte die Polizei Verkehrskontrollen bei zwei E-Scooter-Fahrern durch. Beide hatten keinen Versicherungsschutz und standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Foto: Depositphotos

Bingen am Rhein (ost)

Am Donnerstag, dem 10.09.2026, führte die Polizei Bingen Kontrollen bei zwei E-Scooter-Fahrern durch, die für beide Fahrer Konsequenzen hatten.

Der Anfang wurde von einem 48-Jährigen aus dem Binger Stadtgebiet gemacht. Gegen 16:20 Uhr entdeckten die Beamten den Mann mit seinem E-Scooter in der Mariahilfstraße. Da der Mann den Beamten bereits bekannt war und der E-Scooter kein Versicherungskennzeichen hatte, entschieden sich die Beamten für eine Verkehrskontrolle.

Der Fahrer bemerkte dies und versuchte, sich in einer nahen Einfahrt zu verstecken. Das gelang ihm jedoch nicht, sodass er kurz darauf gestoppt und kontrolliert wurde.

Es stellte sich heraus, dass sein E-Scooter tatsächlich nicht versichert war. Außerdem schien der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Für den 48-Jährigen war dies bereits der zweite Verstoß innerhalb weniger Wochen.

Gegen 19:15 Uhr kontrollierte eine Streife schließlich einen weiteren E-Scooter-Fahrer im Bereich “Am Rupertsberg”. An dem Fahrzeug des 28-Jährigen aus Bingen war nur eine halb abgerissene Versicherungsplakette aus dem Vorjahr angebracht. Auch dieser Fahrer konnte keinen gültigen Versicherungsschutz für seinen E-Scooter vorweisen.

Auch bei ihm gab es Hinweise auf den Einfluss von Betäubungsmitteln.

Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Zur Beweissicherung wurde jeweils eine Blutprobe angeordnet. Sie werden sich nun strafrechtlich verantworten müssen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 2023 wurden 19296 Fälle gemeldet, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 15189, wobei 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24