Zwei E-Scooter-Fahrer wurden ohne Versicherung und unter Drogeneinfluss von der Polizei kontrolliert.
Bingen-Büdesheim: Verstoß gegen Verkehrsregeln bei E-Scooter-Fahrern

Bingen-Büdesheim (ost)
Am Donnerstag, dem 23.07.2026, gegen 22:00 Uhr führte eine Patrouille der Polizei Bingen Kontrollen im Bereich der Hitchinstraße durch und stoppte gleichzeitig zwei E-Scooter-Fahrer, die zuvor zusammen unterwegs waren.
Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an einem der Fahrzeuge ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2023 angebracht war. Der 32-jährige Fahrer konnte keinen Nachweis über eine gültige Versicherung vorlegen. Es gab jedoch klare Anzeichen für vorherigen Drogenkonsum bei ihm. Der 32-Jährige gab zu, kurz zuvor Cannabis und Amphetamin konsumiert zu haben. Bei der Durchsuchung wurden eine Restmenge Amphetamin und ein verbotenes Einhandmesser gefunden und von den Beamten beschlagnahmt.
Der zweite kontrollierte Fahrer konnte zwar eine gültige Haftpflichtversicherung vorweisen und hatte auch ein aktuelles Versicherungskennzeichen am E-Scooter angebracht, aber auch bei dem 30-Jährigen gab es Anzeichen für Drogenkonsum. Auch er gestand den Konsum von Cannabis und Amphetamin ein. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Mannes wurde ebenfalls eine geringe Menge Amphetamin gefunden und sichergestellt.
Die Weiterfahrt der beiden bereits polizeibekannten Männer wurde gestoppt und eine Blutentnahme zur Beweissicherung angeordnet. Gegen beide wurden entsprechende strafrechtliche und ordnungswidrigkeitsrechtliche Verfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 15296 und stieg 2023 auf 15189. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war mit 13125 höher als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 2171. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








