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Bingen: E-Scooter-Fahrer ohne Versicherung kontrolliert

Der 15-Jährige fuhr am 03.11.26 gegen 20:10 Uhr auf den Naheparkplatz und zeigte einen Wheelie. Ein Alkoholtest ergab 0,51 Promille, zuvor hatte er Cannabis konsumiert.

Foto: Depositphotos

Bingen (ost)

Während einer zivilen Streifenfahrt bemerkten Polizeibeamte am 03.11.26 gegen 20:10 Uhr in der Stefan-George-Straße einen E-Scooter ohne Beleuchtung. Der Fahrer überquerte zuerst die Stefan-George-Straße und begab sich danach auf den Naheparkplatz. Dort machte er mit dem E-Scooter einen sogenannten Wheelie und fuhr dabei mehrere Meter nur auf dem Hinterrad.

Daraufhin gaben die Beamten dem Fahrer das Signal anzuhalten. Der 15-Jährige befolgte die Aufforderung sofort.

Bei der folgenden Verkehrskontrolle konnte der Jugendliche für den E-Scooter keine gültige Versicherungsbescheinigung vorweisen. Am Fahrzeug befand sich lediglich eine abgelaufene grüne Versicherungsplakette.

Im Verlauf der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch und körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln schließen ließen. Bei dem Jugendlichen wurde ein Grinder mit Cannabisanhaftungen gefunden. Der 15-Jährige gab schließlich zu, am Vormittag Cannabis konsumiert zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,51 Promille an.

Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Gegen den Jugendlichen laufen nun mehrere Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der erfassten Drogendelikte von 19.832 im Jahr 2022 auf 19.296 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 2,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 18.308 auf 17.709 zurück, die der Tatverdächtigen von 15.296 auf 15.189. Darunter waren 2023 insgesamt 12.968 Männer und 2.221 Frauen, gegenüber 13.125 Männern und 2.171 Frauen im Vorjahr. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 3.396 auf 3.798. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 die meisten Drogendelikte in Deutschland und damit rund 3,8-mal so viele Fälle wie Rheinland-Pfalz.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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