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Bingen / Grolsheim: Rasender E-Scooter-Fahrer

Ein Jugendlicher flüchtet vor der Polizei auf einem E-Scooter mit 80km/h, obwohl er keine Fahrerlaubnis besitzt.

Foto: unsplash

Bingen / Grolsheim (ost)

Während einer Patrouillenfahrt fielen den Polizeibeamten Bingen am 18.10.26 gegen 03:00 Uhr in Grolsheim zwei Jugendliche auf, die mit ihren E-Scootern am Straßenrand der Alzeyer Straße standen. An einem der E-Scooter fehlte das Versicherungskennzeichen. Um ein verkehrserzieherisches Gespräch zu führen, hielt die Streife an, woraufhin einer der Jugendlichen auf den unversicherten E-Scooter sprang und davonfuhr. Der Streifenwagen musste teilweise auf fast 70 km/h beschleunigen, um dem Fahrer des E-Scooters folgen zu können. Nach einer kurzen Verfolgung durch Grolsheim und den umliegenden Radweg fuhr der Flüchtende schließlich in eine Sackgasse, wo er gestellt wurde. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der E-Scooter eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 80 km/h erreichen kann, der 15-jährige Fahrer jedoch keine erforderliche Fahrerlaubnis besitzt. Da der E-Scooter nicht den Zulassungsvorschriften entsprach, wurde er beschlagnahmt. Gegen den 15-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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