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Bingen: Nachlässigkeit bei E-Scooter führt zu Drogenkonsum-Verdacht

Ein Fahrer vergisst sein Kennzeichen zu wechseln und wird daraufhin auf Drogenkonsum getestet. Der Test ergibt den Konsum von Kokain und Marihuana, eine Blutprobe wird entnommen.

Foto: Depositphotos

Bingen (ost)

Am 02.03.26 gegen 15:50 Uhr bemerkte eine Streife der Polizei Bingen während einer Streifenfahrt in der Saarlandstraße einen E-Scooter, der mit einem abgelaufenen Versicherungskennzeichen fuhr. Der 35-jährige Fahrer wurde aus diesem Grund von den Beamten kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass er bereits ab dem 01.03.26 eine neue Versicherung hatte, aber vergessen hatte, das aktuelle Kennzeichen anzubringen. Trotzdem ergaben sich für die Beamten Verdachtsmomente aufgrund eines möglichen Drogenkonsums. Es war ein deutlicher Geruch von Cannabis vom Fahrer wahrnehmbar. Bei einem Drogenschnelltest versuchte der Fahrer, anstelle von Urin, eine andere Flüssigkeit abzugeben, was jedoch bemerkt wurde. Ein später durchgeführter Test auf der Dienststelle bestätigte den Konsum von Kokain und Marihuana. Dem 35-jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Neben dem eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wird der Fahrer nun auch strafrechtlich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz belangt werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, mit 15296 Verdächtigen im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren mehr Männer als Frauen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen im Jahr 2023 leicht anstieg auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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