Ein schlangenlinienfahrender PKW wurde gemeldet, dank aufmerksamer Zeugen. Fahrer mit 1,54 Promille Alkohol und THC-Konsum gestoppt.
Bingen: Schlangenlinienfahrt endet in Polizeikontrolle

Bingen (ost)
Am Dienstag, dem 17. März 2026, um 21:39 Uhr wurde der Polizei ein PKW gemeldet, der in Schlangenlinien fuhr. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer beobachteten das auffällige und unsichere Fahrverhalten des Fahrers und informierten sofort die Polizei. Zum Glück kam es zu keiner Gefährdung im Straßenverkehr.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fahrzeug schließlich in der Hitchinstraße in Bingen gefunden und kontrolliert. Der 25-jährige Fahrer zeigte Anzeichen von Alkoholkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille.
Der Fahrer gab den eingesetzten Beamten außerdem zu, neben Alkohol auch THC konsumiert zu haben. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass der Mischkonsum von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt und konsequent geahndet wird.
Die Polizei Bingen bedankt sich bei den aufmerksamen Zeugen!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon sind 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4.01% der Gesamtanzahl aus, das sind 5.625 Unfälle. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








