Am 08.11.2026 gegen 09:20 Uhr kollidierten ein Ford und ein Dacia, zwei Insassen wurden leicht verletzt. Der Verursacher hatte keine gültige Fahrerlaubnis, es besteht Betäubungsmittelverdacht.
Bingen: Verkehrsunfall auf der L400 bei Gensingen

Bingen (ost)
Am Sonntag, dem 08.11.2026, ereignete sich gegen 09:20 Uhr auf der L400 bei Gensingen ein Verkehrsunfall, an dem zwei PKW beteiligt waren. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wollte der Fahrer eines Fords, von der B41 kommend, über die L400 in Richtung Sprendlingen fahren. Dabei beachtete er die Vorfahrt eines kreuzenden Dacias nicht, der auf der L400 aus Richtung Sprendlingen fuhr. Daraufhin stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Zwei Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn für ca. 45 Minuten in beide Richtungen vollständig gesperrt. Bei der Unfallaufnahme fanden sich Anhaltspunkte dafür, dass der Unfallverursacher möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Es wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem besaß der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eröffnet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der registrierten Drogendelikte von 19.832 im Jahr 2022 auf 19.296 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 2,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 18.308 auf 17.709 zurück. Insgesamt wurden 2022 noch 15.296 und 2023 dann 15.189 Tatverdächtige erfasst. Darunter waren 2022 13.125 Männer und 2.171 Frauen; 2023 waren es 12.968 Männer und 2.221 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 3.396 auf 3.798. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen bundesweit die meisten registrierten Drogendelikte und damit knapp viermal so viele wie Rheinland-Pfalz.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
In Rheinland-Pfalz wurden 2023 insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden (9,72 %), 5.625 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (4,01 %), 897 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,64 %) und 120.009 übrige Sachschadensunfälle (85,62 %). Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7 %), außerorts ohne Autobahnen 6.632 (4,73 %) und auf Autobahnen 1.554 (1,11 %). Bei den Unfällen wurden 134 Menschen getötet, 2.545 schwer und 14.904 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








