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Birkenheide: Verkehrsunfallbilanz Polizeiwache Maxdorf 2025

Neue elektronische Unfalltypensteckkarte „EUSKA“ verbessert Datenqualität und Modernisierung der Datenauswertung. Rückgang Verkehrsunfälle bei Senioren und Anstieg bei jungen Fahrenden.

Foto: Depositphotos

Maxdorf (ost)

Wichtige Informationen:

Neue digitale Unfalltypensteckkarte „EUSKA“: Die Einführung der digitalen Unfalltypensteckkarte „EUSKA“ zum 01. Januar 2025 führt zu einer umfassenden Verbesserung der Datenqualität und Modernisierung der Datenauswertung in der Verkehrsunfallstatistik. Durch geänderte Erfassungsparameter können Abweichungen zu den veröffentlichten Unfallzahlen in den Jahresbilanzen der Vorjahre entstehen.

Entwicklung von Verkehrsunfällen im Hinblick auf verschiedene Risikogruppen und Hauptunfallursachen: Bei der Risikogruppe der älteren Menschen ab 65 Jahren wurde ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfallzahlen festgestellt. Insgesamt sank die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung dieser Altersgruppe auf 106 Fälle (-18,5 %). Dabei wurden neun ältere Menschen verletzt (-25 %). Die Gruppe der über 75-Jährigen war an 47 Verkehrsunfällen beteiligt (-14,5 %). Allerdings stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in dieser Altersgruppe auf acht Fälle an. Insgesamt wurden sieben Personen in dieser Altersgruppe verletzt. Die Risikogruppe der jungen Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren war an 59 Verkehrsunfällen beteiligt (+11,3 %). Dabei wurden vier junge Fahrer verletzt. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern (0-14 Jahre) sank auf vier Fälle (-60 %). In diesem Zusammenhang wurde ein Kind verletzt. Schulwegunfälle wurden im Jahr 2025 nicht erfasst. Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrern sanken um 22,2 % auf 17 Fälle. Dabei wurden insgesamt neun Rad- und Pedelecfahrer verletzt. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern ging leicht auf sieben Fälle zurück (-22,2 %). Dabei wurden sechs Zweiradfahrer verletzt. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen stieg an. Insgesamt wurden zwei Verkehrsunfälle registriert, bei denen es zu Personenschäden kam. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Lastkraftwagen sank auf 48 Fälle (-23,8 %). Dabei wurden vier Personen verletzt. Bei den Hauptunfallursachen blieb die Ursache „Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren“ mit 96 Fällen weiterhin auf einem hohen Niveau, obwohl ein Rückgang von 15 % festgestellt wurde. Die Unfallursache „Abstand“ sank auf 42 Fälle (-69,3 %). Dies ist auf die geänderte statistische Erfassung seit Januar 2025 zurückzuführen, bei der nur noch der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug erfasst wird. Die Anzahl der Verkehrsunfälle aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit sank deutlich auf acht Fälle (-46,7 %).

Verkehrsunfallprävention und Verkehrsüberwachung im Jahr 2025: Die Reduzierung von Verkehrsunfällen und die Minimierung von Unfallfolgen waren auch im Jahr 2025 ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Bereich der Polizeiwache Maxdorf. Neben Verkehrskontrollen standen insbesondere präventive Maßnahmen, zielgruppenorientierte Aufklärungsarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Fokus. Es wurden unter anderem Präventionsveranstaltungen speziell für die Risikogruppe der Senioren im Straßenverkehr durchgeführt. Ein Schwerpunkt lag weiterhin auf der Überwachung von Geschwindigkeitsüberschreitungen, wobei insgesamt 150 Verstöße geahndet wurden.

Die Polizeiwache appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, sich verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. Zur Vermeidung von Verkehrsunfällen wird eine defensive Fahrweise empfohlen. Ablenkung, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie überhöhte Geschwindigkeit stellen weiterhin erhebliche Unfallrisiken dar.

Die Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiwache Maxdorf „Auf einen Blick“ finden Sie auf unserer Website https://s.rlp.de/fAJ59 unter Verkehrsstatistik.

Die vorliegende Pressemitteilung basiert auf den Daten aus EUSKA (ptv-group) der Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiwache Maxdorf.

Die Polizeiwache Maxdorf ist für die Sicherheit von rund 20.000 Personen zuständig. Das Dienstgebiet umfasst neben der Stadt Frankenthal mit ihren Stadtteilen auch die Gemeinden Maxdorf, Fußgönheim, Birkenheide und Lambsheim auf einer Fläche von etwa 30 Quadratkilometern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 120009 (85,62%), führen zu Sachschäden. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 (4,73%) und auf Autobahnen 1554 (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2545 und Leichtverletzte 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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