Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Birkweiler/B10: Zeugen gesucht nach Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr

Am gestrigen Vormittag ereignete sich auf der B10 bei Birkweiler eine Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr. Ein BMW-Fahrer überholte verbotswidrig und flüchtete, konnte aber später gestoppt werden.

PI EDK
Foto: Presseportal.de

Birkweiler/B10 (ost)

Am Morgen des gestrigen Tages (10.05.2026, gegen 10:00 Uhr) gab es auf der B10 bei der Ausfahrt (AS) Birkweiler in Richtung Landau einen Fall von Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr. Ein bis dahin unbekannter Fahrer eines BMW mit Schweizer Kennzeichen fuhr einem 39-jährigen Autofahrer so nahe, dass dieser das vordere Kennzeichen des BMW im Rückspiegel nicht mehr erkennen konnte. Danach überholte der BMW-Fahrer das Auto des Geschädigten unerlaubt über eine gestrichelte Sperrfläche und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung A65 fort. Um eine drohende Kollision während des riskanten Überholmanövers zu vermeiden, musste der 39-Jährige sein Fahrzeug stark abbremsen. Im Zuge einer sofort eingeleiteten polizeilichen Suche konnte das flüchtige Fahrzeug schließlich in der Nähe der AS Wörth-Dorschberg gestoppt und überprüft werden. Der Fahrer war ebenfalls ein 39-jähriger Mann. Er gab zu, überholt zu haben, bestritt jedoch, den anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet oder genötigt zu haben. Die Polizeiinspektion Edenkoben hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die hilfreiche Informationen zu dem Vorfall haben, sich unter der Telefonnummer 06323 9550 oder per E-Mail zu melden. Insbesondere werden weitere Verkehrsteilnehmer gesucht, die ebenfalls durch das Fahrverhalten des schweizerischen BMW gefährdet oder genötigt wurden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, die Schwerverletzten 2.545 und die Leichtverletzten 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24