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Bitburg: Motorradfahrer gefährdet Polizeieinsatz

Ein rücksichtsloser Motorradfahrer gefährdete einen Polizeieinsatz in Bitburg und flüchtete vor den Beamten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Foto: Depositphotos

Bitburg (ost)

Am Sonntagnachmittag, dem 2. August 2026, hat ein rücksichtsloser Biker einen Einsatz der Polizei in Bitburg gefährdet und ist danach vor den Beamten geflohen. Nach einer Fahndung konnte die Polizei den flüchtigen Fahrer identifizieren und sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Gegen 16:15 Uhr notierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bitburg einen Verkehrsunfall in der Straße „Rautenberg“. Während der laufenden Unfallaufnahme passierte ein Motorradfahrer, der aus Richtung Rittersdorf kam, die Unfallstelle mit übermäßiger Geschwindigkeit. Dabei fuhr er so nah an einem Polizeibeamten vorbei, dass dieser konkret gefährdet wurde. Der Kradfahrer ignorierte die eindeutigen Haltezeichen der Polizei und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit weiter in Richtung Innenstadt.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Identität des Motorradfahrers festgestellt werden. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem war das benutzte Motorrad weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert. Die Polizei konfiszierte den Führerschein des Fahrers und leitete entsprechende strafrechtliche Maßnahmen ein.

Die Polizeiinspektion Bitburg bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Personen, die den Vorfall im Rautenberg beobachtet haben oder durch die Fahrweise des Motorradfahrers selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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