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Bobenthal: Deutsch-französische Zusammenarbeit – PI Dahn und Gendarmerie Woerth gemeinsam unterwegs

Polizei und Gendarmerie intensivieren Partnerschaft zur Stärkung der Sicherheit an der Grenze und zum Abbau von Sprachbarrieren. Erfolgreiche Zusammenarbeit bei Verkehrskontrollen und Unfallaufnahmen.

Foto: unsplash

Dahn / Woerth (ost)

Kriminalität und Verkehrsströme machen an der Grenze nicht halt – die Polizei im Dahner Felsenland und die französische Gendarmerie auch nicht. Mit einer neuen Initiative verstärken die Dienststellen auf beiden Seiten der Grenze ihre Zusammenarbeit, um die Sicherheit in der Region weiter zu stärken und Sprachbarrieren abzubauen. Den Grundstein für die Intensivierung der Partnerschaft legte im Februar ein erster Besuch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeiinspektion Dahn bei den französischen Kolleginnen und Kollegen in Woerth. Im Fokus standen dabei nicht nur der Austausch über technische Ausstattung und Dienstabläufe, sondern auch die praktische Zusammenarbeit. In der Folge zeigten gemeinsame Verkehrskontrollen auf französischem Boden den unmittelbaren Nutzen: Deutsche Urlauber und Pendler, die der französischen Sprache nicht mächtig waren, waren erleichtert über die Unterstützung durch die pfälzischen Einsatzkräfte – Sprachbarrieren wurden abgebaut.

Erfolgreiche Fortsetzung am Sankt Germanshof

Am 13. März 2026 folgte der Gegenbesuch: Ein Gendarm von der Gendarmerie Woerth unterstützte die Polizei Dahn bei einer Kontrolle an der Landstraße 478 am Sankt Germanshof (Gemeinde Bobenthal). Auch hier war das Echo der Bürgerinnen und Bürger durchweg positiv. Die Präsenz beider Nationen in einer gemeinsamen Kontrollstelle vermittelte den Verkehrsteilnehmern ein hohes Maß an Sicherheit und europäischer Zusammenarbeit. Neben der Kontrolle begleitete der französische Kollege die Dahner Beamten auch zu einer Unfallaufnahme, um die unterschiedlichen polizeilichen Vorgehensweisen im direkten Vergleich kennenzulernen.

Regelmäßige Streifen geplant

Die Resonanz auf beiden Seiten der Grenze ist so positiv, dass aus den Einzelbesuchen eine feste Institution werden soll. Künftig soll einmal im Monat und anlassbezogen eine gemeinsame deutsch-französische Streife durchgeführt werden – abwechselnd in den Dienstgebieten der Polizeiinspektion Dahn und der Gendarmerie Woerth. „Die Zusammenarbeit hilft uns nicht nur, bürokratische Hürden zu überwinden, sondern vor allem dabei, den Bürgerinnen und Bürgern im Grenzgebiet als gemeinsamer Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen beleben unsere täglichen Dienst.“, so das Fazit des Leiters der Polizeidirektion Pirmasens, Alexander Welter.

Quelle: Presseportal

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