Polizei Mainz sichert Medikamente und Waffen in Zanggasse. Einsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität führt zur Sicherstellung illegaler Substanzen und eines Pfeffersprays.
Brennpunktkontrolle in Mainzer Altstadt

Mainz (ost)
Im Rahmen der fortgeführten Ziele der Polizei Mainz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität fand in der Nacht zum 03.02.2026 ein Einsatz in der Zanggasse statt.
Zu Mitternacht überprüften Einsatzkräfte eine männliche Person im Rahmen einer Brennpunktkontrolle. Aufgrund des Verdachts auf illegale Aktivitäten wurde die Person durchsucht.
Die Polizisten entdeckten einen Blister mit Pregabalin. Da die Person kein gültiges Rezept vorlegen konnte und widersprüchliche Angaben zur Herkunft der Tabletten machte, wurden sie beschlagnahmt. Neben den Medikamenten wurde auch ein Pfefferspray gefunden und sichergestellt.
Um die Identität festzustellen, wurde eine Identitätsfeststellung durchgeführt. Nach Abschluss der Kontrolle erhielt die Person einen Platzverweis.
Trotz der ruhigeren Wintermonate behält die Polizei Mainz ihre Präsenz in dem Bereich rund um die Kaiserstraße und insbesondere in Seitenstraßen wie der Zanggasse bei. Das Ziel bleibt die Verhinderung von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Erhöhung der öffentlichen Sicherheit durch regelmäßige Kontrollen im öffentlichen Raum.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








