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Büdesheim: Trunkenheitsfahrt und Taser-Einsatz

Ein 38-jähriger Fahrer wurde nach überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholgeruch aggressiv, musste mit dem Taser überwältigt werden.

Foto: unsplash

Bingen (ost)

Am Abend des 23.02.26 gegen 22:10 Uhr bemerkte eine Streife der Polizei Bingen bei der Fahrt auf der Saarlandstraße zwischen Bingen Stadt und Büdesheim einen entgegenkommenden Wagen, der mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Nachdem der Streifenwagen gewendet und das Fahrzeug eingeholt wurde, gab es dem Fahrer mehrmals Anhaltesignale mit Lichtschrift, Blaulicht, Einsatzhorn und Außenlautsprecher. Der Fahrer reagierte erst mit Verspätung auf diese Aufforderungen und konnte schließlich in der Schmittstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dabei stellten die Beamten bei dem 38-jährigen Fahrer einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Zunächst zögerte er, den polizeilichen Anweisungen zu folgen, stimmte jedoch zunächst der Durchführung eines Alkoholtests zu. Bevor der Test durchgeführt werden konnte, begann der Fahrer, der bereits wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen war, jegliche weitere Zusammenarbeit zu verweigern, zeigte sich immer aggressiver und verhielt sich den Einsatzkräften gegenüber respektlos. Der Beschuldigte hinderte die Beamten daran, ihm Handschellen anzulegen, um die geplanten Maßnahmen durchzusetzen. Nur durch den Einsatz des Tasers konnten dem Fahrer schließlich widerstandslos Handschellen angelegt werden. Die vorherige Androhung des Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) beeindruckte den Fahrer nicht. Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Der Führerschein des Beschuldigten wurde eingezogen und der Staatsanwaltschaft übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die meisten Unfälle sind jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 120009 Fällen, was 85.62% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage, gab es 9397 Unfälle innerorts (6.7%), 6632 außerorts (4.73%) und 1554 auf Autobahnen (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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