Die Polizei Birkenfeld informiert über die Präventionskampagne BOB für sicheres Feiern und Fahren während der Fastnacht. Gewaltfrei feiern, respektvoller Umgang, Alkoholkonsum in Grenzen halten – wichtige Tipps für eine sichere Fastnacht.
Buhlenberg: Fastnacht feiern, sicher bleiben

Birkenfeld (ost)
Es ist wieder soweit – zahlreiche Menschen in der Region freuen sich bereits auf die bevorstehende Fastnachtszeit. An den Faschingstagen möchte die Polizeiinspektion Birkenfeld erneut die Präventionskampagne BOB hervorheben, welche sich seit 2009 erfolgreich dem Thema Alkoholprävention widmet. BOB ist keine Abkürzung, sondern der Name derjenigen Person einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und sich und ihre Mitfahrer sicher nach Hause bringt. BOB trägt die Verantwortung fürs Fahren und ist sich dieser auch bewusst. Er dokumentiert diese Verantwortungsübernahme nach außen, indem er sich mit einem knallgelben BOB-Schlüsselanhänger zu erkennen gibt. BOB wurde zwischenzeitlich erweitert und breiter gefächert. Die Zielsetzung lautet, dass sich nicht ausschließlich PKW-Fahrer*innen, sondern im Hinblick auf die moderne Gesellschaft und die vielfältigen Möglichkeiten als Verkehrsteilnehmer beispielsweise auch Fahrradfahrer*innen und E-Scooter-Fahrer*innen angesprochen fühlen. Es geht um mehr als „nüchtern zu fahren“. Im Vordergrund steht die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr und die Sicherheit rund um die tollen Tage bei den Fastnachtsveranstaltungen. Mit der Kampagne BOB sollen aber auch junge Verkehrsteilnehmer angesprochen werden, denn gerade diese Zielgruppe möchte weiterdenken, sie möchte
Als BOB ist man all das – denn:
BOB heißt: Verantwortungsbewusstsein
BOB heißt: Rücksichtnahme
BOB heißt: SOLIDARITÄT!
Natürlich bist Du der junge Fahrer, der nach Absprache mit seinen Freunden keinen Alkohol trinkt und sie nach der Party, dem Fest oder dem Kneipenbesuch sicher nach Hause fährt. BOB weiß: Alkohol am Steuer geht gar nicht! Die Zielsetzung lautet: Vorbild sein und füreinander einstehen! BOB – Bring Deine Freunde sicher nach Hause! Übernehme Verantwortung für Dich und Deine Freunde und trage dazu bei, dass weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss passieren! Auf der nachfolgend aufgeführten Internetseite werden regelmäßig Themen präsentiert, die den/die verantwortungsbewusste Fahrer/in auf den aktuellen Stand bringen sollen.
Vorbeischauen lohnt sich unter: www.bob-trier.de
Unterstützt wird die Kampagne auch in diesem Jahr von der Karnevalsgesellschaft „Narhalla“ Buhlenberg e.V., der Heimbacher Kulturgesellschaft, dem Birkenfelder Umzugskomitee, dem Landrat des Nationalparklandkreises Birkenfeld (Miroslaw Kowalski), dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld (Matthias König) sowie dem Stadtbürgermeister der Kreisstadt (Hans-Peter Lampel). In Zusammenarbeit mit der Polizei Birkenfeld wird für die vorgenannte Kampagne geworben, um nicht nur eine fröhliche und gesellige, sondern auch eine sichere Fastnachtszeit zu erleben.
Fastnacht feiern, sicher bleiben! Was sollten Sie an Fastnacht beachten?
Gewaltfrei feiern:
Aggressives Verhalten wird nicht toleriert. Das Mitführen von Waffen, gefährlichen Gegenständen und Messern ist verboten und hat rechtliche Konsequenzen
Respektvoller Umgang:
Persönliche Grenzen respektieren; keine Belästigung
Aufeinander achten:
Eigentum anderer respektieren; Fundsachen abgeben
Grenzen respektieren:
Kein Vandalismus; Rücksicht auf Anwohner
Alkoholkonsum in Grenzen:
Zuviel Alkohol verdirbt die feierliche Atmosphäre; nicht unter Alkoholeinfluss fahren
Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich an die Polizei vor Ort und wählen sie im Notfall die 110. Hilfe bei Gewalt bietet auch das Hilfetelefon: 116016. Die Polizeiinspektion Birkenfeld wünscht eine schöne und vor allem sichere Fastnachtszeit!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 12968 männliche, 2221 weibliche und 3798 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








