Die Polizei hat zwei Personen wegen des Verdachts auf illegalen Drogenhandel festgenommen sowie mehrere Wohnungen durchsucht. In der Nacht zum Mittwoch klickten im Stadtgebiet die Handschellen.
Drogenkriminalität: Festnahmen und Durchsuchungen

Kaiserslautern (ost)
Die Polizei hat zwei Personen wegen des Verdachts auf illegalen Drogenhandel festgenommen und mehrere Wohnungen durchsucht.
In der Nacht zum Mittwoch wurden im Stadtgebiet zwei Männer im Alter von 27 und 49 Jahren festgenommen. Bei den Verdächtigen wurden 1,5 Kilogramm Marihuana und mehrere tausend Euro im Auto sichergestellt. Bei den Wohnungsdurchsuchungen in Kaiserslautern wurden weitere Beweismittel beschlagnahmt.
Die Ermittler identifizierten die Verdächtigen durch eigene Untersuchungen. Sie ermitteln gegen eine Gruppe, deren Mitglieder verdächtigt werden, illegal mit Kokain, Amphetamin und Cannabis zu handeln. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Am Mittwoch wurde der 27-Jährige dem Amtsgericht Kaiserslautern vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ordnete das Gericht die Untersuchungshaft an. Der Verdächtige machte keine Angaben zu den Vorwürfen und berief sich auf sein Schweigerecht. Er wurde inhaftiert. Die Ermittlungen gegen den 49-jährigen mutmaßlichen Komplizen dauern an. Er wurde freigelassen. Ihm wird bisher eine geringe Beteiligung an der Tat vorgeworfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296, wobei 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 15189, wobei 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








