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Edenkoben – 13-Jähriger gestoppt, Polizei warnt vor illegalen E-Scootern

Ein 13-jähriger Junge wurde auf einem frisierten E-Scooter gestoppt, der über 68 km/h erreichen konnte. Die Polizei appelliert an Eltern und kündigt verstärkte Kontrollen an.

PI EDK
Foto: Presseportal.de

Edenkoben (ost)

Am Mittwochabend (09.09.2026, gegen 20:00 Uhr) fiel das Verhalten eines 13-jährigen Jungen in der Weinstraße auf, als er beim Anblick einer Polizeistreife seinen E-Scooter sofort stoppte und den Beamten gegenüber angab, nur eine Testfahrt zu machen. Nach der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Polizisten fest, dass der E-Scooter durch verschiedene Modus-Einstellungen eine Geschwindigkeit von über 68 km/h erreichen konnte. Aus diesem Grund wurde das illegale Fahrzeug beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei appelliert an alle Eltern, da vermehrt Kinder und Jugendliche mit E-Scootern im öffentlichen Straßenverkehr sowie im Schulumfeld unterwegs sind. Es ist wichtig, die Gefahr durch die Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge nicht zu unterschätzen. Reguläre E-Scooter können per Knopfdruck auf bis zu 20 km/h beschleunigen, was für Kinder oft schwer zu kontrollieren ist. Hindernisse werden zu spät wahrgenommen, der Bremsweg wird unterschätzt und das unzulässige Fahren auf Gehwegen gefährdet Fußgänger zusätzlich. Das Unfallrisiko steigt bei Gefälle oder illegal manipulierten Fahrzeugen drastisch an, und oft wird die gesetzliche Altersgrenze von mindestens 14 Jahren für die Nutzung im öffentlichen Raum missachtet. Die Polizei kündigt daher verstärkte Kontrollen der Fahrer und ihrer Fahrzeuge an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon endeten 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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