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Edenkoben: Rettungsgasse behindert Einsatzfahrt

Polizei warnt vor fehlender Rettungsgasse: Bußgeld und Fahrverbot drohen bei Behinderung von Einsatzkräften.

PI Edenkoben
Foto: Presseportal.de

A65 – Landau (ost)

Am 30.07.2026 um etwa 08:15 Uhr war ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Edenkoben mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person auf der A65.

Aufgrund des Unfalls und einer Baustelle kam es zu Verkehrsstau. Trotz der klaren Sondersignale und zusätzlicher Hupzeichen bildete der Fahrer eines Lastwagens keine Rettungsgasse. Dadurch wurde die Anfahrt der Rettungskräfte zum Unfallort behindert.

Gegen den Lastwagenfahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Polizei betont: Eine Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden – nicht erst, wenn ein Einsatzfahrzeug sichtbar ist. Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrspuren gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur fahren nach links, alle anderen nach rechts.

Wer keine Rettungsgasse bildet oder Rettungsfahrzeuge behindert, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Diese Regeln dienen dem Schutz von Menschenleben. Jede Verzögerung kann dazu führen, dass Verletzte nicht rechtzeitig medizinisch versorgt werden oder Einsatzkräfte zu spät eintreffen. Die Polizei appelliert daher eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, sofort bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden und diese bis zur vollständigen Auflösung des Staus freizuhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 5625 Fälle, was 4,01% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 897 Unfälle, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85,62% aller Unfälle darstellt. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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