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Edenkoben – Verkehrsunfallstatistik 2025

Die Polizeiinspektion Edenkoben veröffentlichte die Verkehrsunfallstatistik 2025 mit 1.262 Fällen. Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften sanken, während innerhalb Ortschaften ein Anstieg verzeichnet wurde.

VU-Statistik 2025
Foto: Presseportal.de

Edenkoben (ost)

Die Polizeiinspektion Edenkoben hat die Statistik für Verkehrsunfälle im Jahr 2025 veröffentlicht (https://s.rlp.de/zNjvJeJ). Während des Berichtszeitraums (01.01.2025 bis 31.12.2025) gab es insgesamt 1.262 Verkehrsunfälle, was einem Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr (1.266 Unfälle) entspricht. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften sank die Anzahl der Unfälle um 2,6 % auf 722 Fälle, während innerhalb geschlossener Ortschaften ein Anstieg um 2,7 % auf 539 Unfälle zu verzeichnen war. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden stieg um 14,9 % auf 177 Fälle, wobei im Jahr 2025 vier Verkehrstote zu beklagen waren, im Gegensatz zum Vorjahr, in dem niemand ums Leben kam.

Überhöhte Geschwindigkeit war mit 164 Fällen weiterhin eine bedeutende Unfallursache, obwohl ein Rückgang um 24,4 % verzeichnet wurde. Die Anzahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss blieb bei 27 Fällen konstant, während die Fälle unter THC-Einfluss von drei auf vier stiegen. Die Anzahl der Unfallfluchten sank um 7,9 % auf 257 Fälle, wobei die Aufklärungsquote auf 40,5 % gesteigert werden konnte.

Unterschiedliche Entwicklungen zeigen sich bei den verschiedenen Risikogruppen. Die Beteiligung von jungen Fahrern im Alter von 18 bis 24 Jahren an Unfällen sank um 20,7 % auf 192 Fälle. Im Gegensatz dazu stiegen die Unfallzahlen bei Senioren ab 65 Jahren um 7,0 % auf 305 Fälle, wobei diese Gruppe in 71,5 % der Fälle als Hauptverursacher identifiziert wurde. Ein deutlicher Anstieg wurde im Rad- und Pedelecverkehr verzeichnet: Die Unfallzahlen stiegen um 32,7 % auf 65 Fälle, wobei die Unfälle mit Pedelecs sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelten. In 60 von 65 Unfällen mit Rad- und Pedelecfahrern wurden Personen verletzt, was einer Quote von etwa 92 % entspricht. In über drei Vierteln der Fälle waren die Rad- und Pedelecfahrer die Hauptverursacher.

Die unterschätzte Geschwindigkeit und die kraftvolle Beschleunigung von Pedelecs führen oft zu Fahrfehlern oder gefährlichen Situationen beim Abbiegen und Bremsen. Unsere Empfehlungen für einen sicheren Start in die Saison: 1. Setzen Sie den Helm auf! Obwohl es keine Pflicht gibt: Der Helm rettet Leben. 2. Übung macht den Meister: Wenn Sie auf ein E-Bike umsteigen, üben Sie das Bremsen und Kurvenfahren auf ruhigen Wegen. 3. Seien Sie sichtbar: Tragen Sie helle Kleidung oder Reflektoren – wer gesehen wird, lebt sicherer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen (0,64%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle, nämlich 120.009 (85,62%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Dabei gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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