Die Polizei warnt vor den Auswirkungen von Medikamenteneinnahme am Steuer. Eine Autofahrerin wurde gestern wegen auffälliger Fahrweise gestoppt und musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Edesheim: Medikamenteneinfluss führt zu Fahruntüchtigkeit

Edesheim (ost)
Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass sowohl Alkohol als auch Medikamente zu Fahruntüchtigkeit führen können. Wenn man unter dem Einfluss dieser Substanzen ein Fahrzeug lenkt, riskiert man Blutentnahmen und den Verlust des Führerscheins. Gestern, am Sonntag (10.05.2026), wurde der Polizei um 11:45 Uhr eine 25-jährige Autofahrerin gemeldet, die durch ihr auffälliges Fahrverhalten die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer erregt hatte. Bei der folgenden Kontrolle gab die junge Frau zu, Medikamente genommen zu haben, die bei ihr starke Schläfrigkeit und Abwesenheit verursachten. Aufgrund der physischen Symptome ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und stellten den Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr sicher. Die Polizei hat die entsprechenden Untersuchungen eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, wobei 2023 15189 Verdächtige verzeichnet wurden. Von diesen Verdächtigen waren 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








