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Einbruch in Bad Kreuznach

Am Dienstagmittag wurde ein Tageswohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Die Täter wurden nicht gefasst, Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Am Dienstagmittag, dem 04.08.2026, wurde der Polizeiinspektion Bad Kreuznach ein Einbruch in eine Tageswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Doktor-Karl-Aschoff-Straße gemeldet. Die Täter, deren Identität bisher unbekannt ist, betraten am 04.08.2026 zwischen 11:00 und 11:57 Uhr auf unbekannte Weise das mehrstöckige Wohngebäude. Sie brachen im ersten Stock eine Wohnungstür auf, um nach Diebesgut zu suchen. Die betroffene Tür wurde erheblich beschädigt und aus der Wohnung wurden Dokumente und Schriftstücke gestohlen, wie die aktuellen Ermittlungen zeigen.

Um 11:57 Uhr kehrte die Mieterin nach Hause zurück und sah drei junge Frauen, die ihr im Treppenhaus entgegenkamen und das Gebäude sofort verließen. Weder als Mieterinnen noch als Besucherinnen konnten sie identifiziert werden, wie aus späteren Befragungen der Hausbewohner hervorging. Es wird vermutet, dass es sich um die Täter handelt, die wie folgt beschrieben wurden:

Die Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Festnahme der Verdächtigen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalinspektion Bad Kreuznach durchgeführt.

In diesem Zusammenhang wird auf die Möglichkeit einer kostenlosen Einbruchschutzberatung durch das Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Mainz (Tel. 06131/6531164, E-Mail: ppmainz.zentralepraevention@polizei.rlp.de) hingewiesen, bei der potenzielle Schwachstellen am Haus identifiziert und Lösungen angeboten werden können.

Die Polizei bittet um Hinweise und fragt: Wer hat zur genannten Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Tatortbereich oder in der Nähe gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Bad Kreuznach unter der Rufnummer 0671/8811-0.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 im Jahr 2022 auf 431 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 384 auf 422, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 355 der Verdächtigen männlich, während 67 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 147 im Jahr 2022 auf 187 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.515 2.689
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 431
Anzahl der Verdächtigen 384 422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 319 355
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 65 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 187

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht der Anzahl der registrierten Fälle in beiden Jahren. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. In Rheinland-Pfalz wurden 2023 insgesamt 26 nicht-deutsche Verdächtige ermittelt. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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