Ein 88-jähriger Mann wurde von einer falschen Bankmitarbeiterin kontaktiert, die nach seinen Kontodaten und PIN-Nummer fragte. Professionelle Betrüger nutzen technische Tricks, um Opfer zu täuschen und vertrauliche Informationen zu erhalten.
Erlangen: Falscher Bankmitarbeiteranruf

Ludwigshafen (ost)
Schon am 09.04.2026 wurde ein 88-jähriger Mann aus Ludwigshafen von einer angeblichen Angestellten der Volksbank angerufen. Die Dame gab vor, eine Sicherheitsüberprüfung durchzuführen und verlangte vom älteren Herrn die Offenlegung von Kontodaten einschließlich seiner PIN-Nummer. Zuerst gab der Mann die geforderten Informationen preis, wurde dann aber skeptisch und ließ sein Konto sperren. Es entstand kein Schaden.
Betrügerische Bankmitarbeiter gehen professionell vor und nutzen technische Mittel, um ihre Opfer zu täuschen. Häufig werden gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe verwendet, um den Anschein zu erwecken, dass es sich um die echte Bank handelt. Indem sie einen Notfall vortäuschen, wie z.B. dass das Konto gehackt wurde oder unbefugte Abbuchungen getätigt wurden, setzen die Täter die Opfer unter Druck und erlangen so vertrauliche Daten wie Benutzername, PIN-Nummer oder TAN.
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Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cybercrime-Raten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, wobei 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cybercrime-Fällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








