Ein 39-jähriger Mann wurde ohne gültige Fahrerlaubnis unter Drogeneinfluss am Freitag kontrolliert. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Erlangen: Verkehrskontrolle in Speyer

Speyer (ost)
Am Freitag, dem 15. Mai 2026, wurde ein 39-jähriger Mann um 16:15 Uhr in der Wormser Landstraße in Speyer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Während der Kontrolle zeigte der Fahrer zudem Anzeichen von Drogenkonsum. Daraufhin wurde dem 39-jährigen Fahrer eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwarten nun verschiedene Strafverfahren. Außerdem droht ihm seitens der Führerscheinstelle eine Sperre für die zukünftige Erlangung der Fahrerlaubnis. Die Polizei warnt davor, dass das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt und man nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich ist. Selbst geringe Mengen können die Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich beeinträchtigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es 2023 nur noch 19296 waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle gelöst, wobei 18308 bzw. 17709 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 in beiden Jahren relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 12968 männliche Verdächtige und 2221 weibliche Verdächtige registriert wurden. Auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








