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Fahren ohne Fahrerlaubnis in Waldsee

Am 02.11.2026 stellte die Polizei bei einem Mann 1,47 Promille fest. Sein Auto war nicht versichert, die Beamten stellten den Schlüssel sicher und entstempelten die Kennzeichen.

Foto: unsplash

Waldsee (ost)

In der Akazienstraße in Waldsee fand am 02.11.2026 ein Polizeieinsatz statt, bei dem mehrere Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz und das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt wurden. Das Ordnungsamt hatte der Polizei einen PKW gemeldet, der in der Akazienstraße unerlaubt in einem Park- bzw. Halteverbot stand. Bei einer Abfrage der polizeilichen Systeme stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz mehr vorlag und es zur Zwangsabmeldung (Entstempelung) ausgeschrieben war. Weil der Wagen außerdem Unfallschäden hatte und der Fahrzeughalter bzw. Nutzer vor Ort angetroffen wurde, bat das Ordnungsamt die Polizei um Unterstützung. Bei der Befragung am Einsatzort erklärte der verantwortliche Fahrzeugführer, er habe das Auto vor ca. zwei Wochen für 100EUR gekauft. Die am Fahrzeug erkennbaren Beschädigungen waren offenbar Altschäden. Weil das Auto im Halteverbot abgestellt war, sollte es in die Einfahrt eines Bekannten des Fahrers umgeparkt werden. Während der Amtshandlung stellten die Einsatzkräfte bei dem Mann jedoch starken Alkoholgeruch fest; außerdem sprach er lallend. Ein freiwilliger Atemalkoholtest am Einsatzort ergab 1,47 Promille. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, da er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und zugegeben hatte, das Fahrzeug am selben Morgen selbst an den Ort gefahren zu haben. Um eine Weiterfahrt zu verhindern, stellten die Einsatzkräfte den Fahrzeugschlüssel sicher. Der nicht versicherte Wagen wurde in die Einfahrt des Bekannten geschoben, anschließend wurden die Kennzeichen entstempelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden (9,72 %), 5.625 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (4,01 %), 897 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,64 %) und 120.009 übrige Sachschadensunfälle (85,62 %). Nach Ortslage wurden 9.397 Unfälle innerorts (6,7 %), 6.632 außerorts ohne Autobahnen (4,73 %) und 1.554 auf Autobahnen (1,11 %) erfasst. Bei den Unfällen kamen 134 Menschen ums Leben, 2.545 wurden schwer und 14.904 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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