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Falsche Bankmitarbeiter: Täterverdächtiger verhaftet

Im Fall der Betrugsserie durch falsche Bankmitarbeiter erfolgte am Dienstag die Verhaftung eines Tatverdächtigen, der mehr als 17.000 Euro erbeutet hat.

Foto: unsplash

Kaiserslautern/Offenbach am Main (ost)

In Bezug auf die Serie von Betrügereien durch unehrliche Bankangestellte, die im März 2026 zu erheblichen finanziellen Verlusten führte (wie berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117683/6232695), gab es am vergangenen Dienstag, dem 12. Mai 2026, einen Erfolg bei der Fahndung.

Durch intensive Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei einen Verdächtigen identifizieren. Dem 44-jährigen Mann wird vorgeworfen, in mindestens zehn Fällen insgesamt mehr als 17.000 Euro durch das Vortäuschen falscher Tatsachen als Teil einer kriminellen Gruppe erbeutet zu haben. Laut den Untersuchungen der Kriminalpolizei war der finanzielle Schaden weitaus höher als zunächst angenommen. Gegen den Verdächtigen wurde ein Haftbefehl erlassen. Beamte des Polizeipräsidiums Südosthessen konnten ihn am vergangenen Dienstag in Offenbach am Main festnehmen. Nach seiner Vorführung vor einem Haftrichter wurde er inhaftiert.

Hintergrund:

Bei dem Betrugsphänomen „falsche Bankmitarbeiter“ geben sich Täter als Angestellte von Banken aus. Sie kontaktieren ihre Opfer in der Regel telefonisch und behaupten, dass es Sicherheitsprobleme mit dem Konto oder verdächtige Transaktionen gebe. Unter dem Vorwand, das Geld zu schützen, fordern sie die Überweisung auf ein vermeintlich sicheres Konto oder die Herausgabe von Bankkarten und PINs. Oft nutzen die Betrüger dabei persönliche Daten, die sie zuvor durch andere Straftaten oder Datenlecks erlangt haben, um Vertrauen zu wecken. Die Opfer bemerken den Betrug oft erst, wenn das Geld bereits abgebucht wurde. Die Polizei warnt regelmäßig vor dieser Vorgehensweise und empfiehlt, verdächtige Anrufe zu beenden und die Bank über die offizielle Nummer zurückzurufen. Präventionstipps zu diesem und anderen Themen finden Sie bei der Polizei-Beratung unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/. |kle

Quelle: Presseportal

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