Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Fastnacht: Polizei warnt vor Alkohol und Drogen im Verkehr

Alkohol und Drogen beeinträchtigen Wahrnehmung und Reaktion im Straßenverkehr. Planen Sie frühzeitig eine sichere Heimfahrt ohne Fahrzeug.

Foto: Depositphotos

Westpfalz (ost)

„Egal ob Fastnacht, Karneval oder Fasching – die närrischen Tage stehen für Geselligkeit und ausgelassene Feierstimmung. Gleichzeitig steigt in der „Fünften Jahreszeit“ aber auch das Risiko, dass Alkohol und Drogen Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr nehmen.

Der Konsum dieser berauschenden Mittel beeinträchtigt Wahrnehmung, Konzentration und Rektionsfähigkeit. Bereits geringe Mengen können dazu führen, dass Entfernungen falsch eingeschätzt oder Gefahrensituationen zu spät erkannt werden. Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmende. Erfahrungsgemäß führt dies deutlich häufiger zu schweren Verkehrsunfällen.

Die Polizei empfiehlt daher, den Heimweg frühzeitig zu planen. Wer feiert, sollte das eigene Fahrzeug stehen lassen und sich bewusst für eine sichere Alternative entscheiden. Öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder eine Mitfahrgelegenheit bei einem nüchternen Fahrer aus dem Freundeskreis helfen dabei, sicher nach Hause zu kommen. Ebenso wichtig ist es zu verhindern, wenn sich andere Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen möchten. Erforderlichenfalls muss dann auch die Polizei gerufen werden.

Nicht nur für das Autofahren gelten klare Regeln. Auch auf dem Rad oder mit dem E-Scooter können Alkohol und Drogen bereits bei niedrigen Mengen zu Ausfallerscheinungen führen, die sowohl die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen als auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

Wer berauscht ein Fahrzeug führt, muss mit empfindlichen Folgen rechnen, auch dann, wenn noch kein Unfall passiert ist. Je nach Grad der Fahruntüchtigkeit zählen dazu Bußgelder, Freiheits- oder Geldstrafe, Punkte im Fahreignungsregister sowie Fahrverbote oder Entzug der Fahrerlaubnis.

Die Polizei weist nachdrücklich darauf hin, dass die „Fünfte Jahreszeit“ nicht bedeutet, auch bei der Verkehrssicherheit alle Fünfe gerade sein zu lassen und appelliert an alle Feiernden: Verantwortung übernehmen – nüchtern fahren!“ |sb15

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 3396. Im Jahr 2023 gab es 19296 aufgezeichnete Fälle, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 120.009, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85,62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24