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Feuerwehr Mainz Landesübungstag

Die Feuerwehr Mainz testet Notfallmeldestellen und Führungsstrukturen für den Katastrophenschutz. Zwischen 8 und 14 Uhr werden Kommunikations- und Versorgungsstrukturen erprobt.

Foto: Unsplash

Mainz (ost)

Am Samstag, dem 26. September, nimmt die Feuerwehr Mainz am landesweiten Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz teil. Zwischen 8 und etwa 14 Uhr werden gemeinsam mit anderen Behörden, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Einrichtungen insbesondere die Führungs- und Kommunikationsstrukturen für eine großflächige Schadenslage getestet. Das Mainzer Szenario basiert auf einem langanhaltenden Stromausfall und den daraus resultierenden Einschränkungen der Kommunikations- und Versorgungsstrukturen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit des Führungsstabes und der Leitstellenstrukturen. Es wird unter anderem das Erstellen eines gemeinsamen Lagebildes über den gesamten Leitstellenbereich, die Zusammenarbeit mit Verbindungspersonen anderer Organisationen sowie alternative Kommunikations- und Meldewege geübt. Auch die überörtliche Weitergabe von Lageinformationen ist Teil des Landesübungstages.

Am Vormittag wird Oberbürgermeister Nino Haase die Leitstelle und den Führungsstab besuchen und sich vor Ort ein Bild vom Ablauf der Übung und den Strukturen der Gefahrenabwehr machen.

Die Übung wird für die Bevölkerung vor allem an mehreren Notfallmeldestellen im Stadtgebiet sichtbar sein. Einige der vorbereiteten Standorte werden am Samstag tatsächlich eingerichtet und besetzt sein.

Notfallmeldestellen sind für Situationen gedacht, in denen die Notrufnummern 110 und 112 beispielsweise aufgrund eines langanhaltenden Strom- oder Kommunikationsausfalls nicht erreichbar sind. Bürgerinnen und Bürger können dort persönlich Notfälle melden. Diese werden dann an die Polizei, den Rettungsdienst oder die Feuerwehr weitergeleitet.

Am Samstag handelt es sich ausschließlich um einen Übungsbetrieb. Die Notrufnummern 110 und 112 sind regulär erreichbar.

Die nächstgelegene Notfallmeldestelle im Ernstfall kann bereits jetzt unter https://meldestellen.berufsfeuerwehr-mainz.de überprüft werden. Das vorbereitete Netz erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet von Mainz.

Auch im Bereich der MEWA Arena und der Zufahrtswege wird die Übung sichtbar sein: Der ASB-Landesverband Rheinland-Pfalz führt parallel eine Verlegeübung durch. Kräfte einer Landeseinheit fahren mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen einen Sammelraum an der Arena an. Das erhöhte Aufkommen von ASB-Einsatzfahrzeugen in diesem Bereich ist daher ebenfalls Teil einer Übung und kein Hinweis auf einen echten Einsatz.

Nach dem aktuellen Planungsstand sind allein am Mainzer Übungsteil rund 100 Einsatz- und Unterstützungskräfte beteiligt. Das Ziel ist es, bestehende Planungen und Abläufe unter möglichst realen Bedingungen zu überprüfen und Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen.

Quelle: Presseportal

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