Diebe drangen in zwei Gebäude ein, hinterließen 15.000 Euro Schaden. Polizei bittet um Hinweise zur Ergreifung der Täter.
Fischbach bei Dahn (Südwestpfalz): Einbrecher verursachen hohen Schaden, Polizei sucht Zeugen

Fischbach bei Dahn (Südwestpfalz) (ost)
Zwischen dem Samstag, dem 22. August 2026, und dem Samstagabend, dem 29. August 2026, gab es Einbrüche in die Wappenschmiede und das Biosphärenhaus, bei denen ein Gesamtschaden von etwa 15.000 Euro entstand. Ein Augenzeuge entdeckte zuerst ein zerbrochenes Fenster und eine offene Tür an der historischen Wappenschmiede. Als die Einsatzkräfte gegen 19.20 Uhr eintrafen, flüchteten plötzlich zwei Personen unbemerkt in den angrenzenden Wald. Eine sofortige Suche blieb erfolglos. Im Inneren der beiden Gebäude hatten die Einbrecher bereits verschiedene Alltagsgegenstände zum Abtransport bereitgestellt. Es fehlen auch ein Fernseher, eine Klimaanlage und ein Beamer. Die Täter beschädigten mehrere Zwischentüren und einige Fensterscheiben bei ihrem Durchgang durch die Räumlichkeiten. In der Nähe des Tatorts konnten die Ermittler ein unverschlossenes Fahrzeug sicherstellen. Die Polizei prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem Auto gibt. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen übernommen und fragt: Wer hat in der Umgebung der Wappenschmiede oder des Biosphärenhauses verdächtige Aktivitäten beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Pirmasens unter der Telefonnummer 0631 369-15199 oder per E-Mail an kipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, wobei 382 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 384 Verdächtige, darunter 319 Männer, 65 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2689, wobei 431 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 422, darunter 355 Männer, 67 Frauen und 187 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt








